HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
Zum Geleit"Tempora mutantur" ... Die Zeiten ändern sich... Der Anfang ist gemacht! Das erste Jahr eines neuen Jahrtausends geht zu Ende und mit ihm eine übergreifende erfolgreiche dreijährige Legislaturperiode unserer HOG Schäßburg. Anlass genug für einen umfassenden Rechenschaftsbericht verbunden mit einer statutengemäßen Neuwahl der Leitungsgremien und Festschreibung anstehender lösbarer Aufgaben. Fast zeitgleich hatten in unserer Heimatstadt Schäßburg ebenfalls Neuwahlen zu deren Stadtparlament und zur Wahl eines neuen Bürgermeisters stattgefunden. Was lag näher, als eine Schäßburger Delegation von 40 Landsleuten und Persönlichkeiten einzuladen, um gemeinsam über die künftig anstehenden Aufgabenstellungen nachzudenken und nach Lösungen zu suchen. Zu unseren Heimatgästen gehörten der neugewählte Bürgermeister Joan Dorin Dänä~an, der Forumsvorsitzende Christian Elges, dann aber auch Bergschuldirektor Mircea Maier und sein mehrjähriger Vorgänger Hermann Baier mit Gattin Wiltrud, vereint mit dem dortigen Vorsitzenden des Bergschulvereins Dr. Ovidiu Cäpä(inä und Stadtpfarrer Hans Bruno Fröhlich mit Kurator Andreas Christiani. Grundüberlegung war die Überzeugung, dass in den nächsten Legislaturperioden entscheidende Beschlüsse über die europäische Zukunft unserer Heimatstadt anstehen, und es für einen bleibenden Erfolg zweckmäßig erscheint, wenn zwischen Stadtparlament und HOG ein Maximum an Übereinstimmung erzielt werden kann. Erschwerend - oder vielleicht doch erleichternd? kommt hinzu, dass für die HOG-Leitungsgremien eine generative Erneuerung eingeleitet werden muss, die noch aus eigener Erfahrung wenigstens wissen, wovon im Einzelfall die Rede ist. Das politische Umfeld, in dem jeder von uns seinen Alltag zu bewältigen versucht, verleitet zu einem historischen Brückenschlag, wie er größer und vielleicht auch alternativer nicht sein kann: Auf das "ad retinendam coronam" . . . Zum Schutze der Krone ... unserer Vorfahren vor 800 Jahren folgt die Gegenwartsthese "Schäßburg auf dem Wege nach Europa". So weit, so richtig . . . tempora mutantur. et nos mutamur in illis ... Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit (in) ihnen. Und dennoch, um den Schutz Europas ging es schon damals, wenn auch im Gewand eines "Heiligen römischen Reiches deutscher Nation". Die Hoffnungen, Meinungen, Zweifel und Ängste sind heute wohl anders, wenn auch nicht geringer, bei einem Schäßburger vielleicht sogar noch ausgeprägter. Unter solchen Aspekten waren wir dem Bürgermeister von Dinkelsbühl - der Partnerstadt unserer Landsmannschaft - besonders dankbar, der uns, aber auch den neuen Bürgermeister von Schäßburg, über die Probleme beim Erhalt einer mittelalterlichen Stadt von europäischem Zuschnitt sachkundig aufzuklären bereit war. Die Redaktion
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