Protokoll der Mitgliederversammlung
mit Rechenschaftslegung, Neuwahl
und Beschlussfassung
Ort: Kleiner Saal der Stadthalle Fürth - Zeit: 30.
September 2000, 11:00 Uhr - Teilnehmer: 124 Mitglieder
Tagesordnung
laut Ankündigung in den Schäßburger Nachrichten
vom 15. Mai 2000
1. Eröffnung der Mitgliederversammlung und Begrüßung
2. Wahl des Versammlungsleiters
3. Grußwort des Vertreters des Ältestenrates: Rudolf Kartmann
4. Rechenschaftsbericht des Vorstandes: Walter Lingner
5. Aussprache über den Bericht
6. Kassenbericht: Helwig Schumann
7. Bericht der Kassenprüfer: Johann Artz
8. Aussprache über den Kassenbericht
9. Entlastung des Vorstands
10. Übernahme der Versammlungsleitung durch den Wahlleiter
11. Neuwahl des Vorsitzenden und seiner Stellvertreter
12. Neuwahl der Kassenprüfer
13. Neuwahl der Fachreferenten, Kassenwart und Schriftführer
14. Neuwahl des erweiterten Vorstands (Beirat) und des Ältestenrats
15. Beschlussfassung über die Fachreferate
16. Bestätigung der Nachbarväter bzw. Nachbarmütter als Mitglieder des erweiterten Vorstands.
17. Anträge zur Neufassung der Vereinssatzung: Hermann Theil
18. Beschlussfassung zur Neufassung der Vereinssatzung
19. Verschiedenes, Schlusswort des Versammlungsleiters
Top 1:
Walter Lingner als amtierender Vorsitzender eröffnet die Mitgliederversammlung, begrüßt alle Anwesenden und dankt, dass trotz großer territorialer Streuung sich so viele zur Mitgliederversammlung und Neuwahl eingefunden haben. Er bittet um Verständnis für Kurzfassung in den Darlegungen und den Aussprachen, um die vorgeschlagene Zeit von 2 Stunden einhalten zu können mit der Absicht, dem eigentlichen Treffen in der großen Halle nicht fernzubleiben.
Top 2:
Walter Lingner schlägt der Mitgliederversammlung Herrn Richard Löw, Mitglied des Ältestenrates, als Versammlungsleiter und Herrn Helmut Müller als Protokollführer vor. Beide werden durch Handzeichen einstimmig gewählt und übernehmen ihr Amt.
Top 3:
Richard Löw überbringt die Grüße des Ältestenrates und bittet Rudolf Kartmann, ebenfalls Mitglied des Ältestenrates, als langjähriger freiwilliger Mitarbeiter in verantwortlicher Stellung vieler Siebenbürgisch Sächsischen Gremien um sein Grußwort. Rudolf Kartmann macht es ganz kurz, in dem er die Tätigkeit des HOG-Vorstandes würdigt, auf den großen Arbeitsumfang, die freiwillig selbstlose Tätigkeit innerhalb der HOG hinweist und zur Mitarbeit und Einigkeit aufruft. Er wünscht der Versammlung einen guten Verlauf und erfolgreiche Beratungen.
Top 4:
Es folgt der Rechenschaftsbericht des Vorstandes der Heimatortsgemeinschaft Schäßburg für die Zeitspanne 30. August 1997 bis 30. September 2000. Richard Löw weist darauf hin, dass dieser in seinem ganzen Wortlaut in den Schäßburger Nachrichten Folge 13./15. Mai 2000 veröffentlicht wurde, er sicher von den Mitgliedern gelesen worden ist, so dass ein detaillierter Vortrag in diesem Rahmen als nicht mehr notwendig erscheint. Trotzdem erteilt er dem Vorsitzenden Walter Lingner zu einigen Erläuterungen das Wort, um den Mitgliedern Anhaltspunkte zur Diskussion und Aussprache zu bieten. Dieser versucht, in Schlagworten und Kurzfassung den Rechenschaftsbericht zu durchforsten, wesentliche Aktivitäten des Vorstandes zu unterstreichen, auf die Problematik bei einigen Projekten hinzuweisen und angesichts der Fülle der Aufgaben um neue, vor allem jüngere Mitstreiter zu werben mit der Absicht, einen Generationswechsel in den Gremien der HOG einleiten zu können.
Top 5:
Zum Rechenschaftsbericht gibt es keine Wortmeldung, der Versammlungsleiter geht zum nächsten Punkt der Tagesordnung über und erteilt Helwig Schumann - Kassenwart - das Wort.
Top 6:
Helwig Schumann liest in Kurzfassung den Kassenbericht 1997/1999 vor. Die Gesamtsumme der in den Jahren 1997-1999 eingegangenen bzw. ausgegebenen Geldbeträge beläuft sich auf DM 172.139,62,-. Davon wurde ein Guthabensaldo von DM 13.413,39 von 1996 übernommen bzw. ein Saldoguthaben von DM 24.190,83 auf das Jahr 2000 übertragen. Eine Kurzfassung des Kassenberichtes liegt als Anlage 1. diesem Protokoll bei.
Top 7:
Johann Artz und Kurt Bartmus legen den Kassenprüfbericht 1997/1999 vor. Johann Artz erläutert die rechtlichen Verhältnisse und die Art der Buchführung des Vereins. Aufgrund der Prüfungen aller Belege und Unterlagen erteilen die Prüfer folgende Bescheinigung:
"Die Prüfung wurde aufgrund der vorgelegten Buchführung und Unterlagen sowie der erteilten Auskünfte durchgeführt. Wir haben die Buchführung und Unterlagen in uneingeschränktem Umfang geprüft und uns von der Ordnungsmäßigkeit überzeugt. Wir empfehlen, dem Vorstand Entlastung zu erteilen."
Der Prüfbericht liegt als Anlage 2. diesem Protokoll bei.
Top 8:
Zum Kassen- und Prüfbericht gibt es keine Wortmeldung, der Versammlungsleiter geht zum nächsten Punkt der Tagesordnung über.
Top 9:
Richard Löw mahnt, die Entlastung des Vorstandes ernst zu nehmen! Er dankt dem Vorstand, dem erweiterten Vorstand und den Mitgliedern des Ältestenrates für die umfangreiche und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Schäßburger Gemeinschaft und schlägt der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes vor.
Die Entlastung des Vorstandes wird einstimmig angenommen. Keine Gegenstimme oder Enthaltung.
Top 10:
Es beginnt der zweite Teil der Mitgliederversammlung. Richard Löw übergibt die Versammlungsleitung der Wahlleiterin Anneliese Zikeli.
Top 10.-11.-12.-13.-14.:
Neuwahl des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, des Ältestenrates ist festgehalten im Protokoll der Wahlleiterin Anneliese Zikeli. Es liegt als Anlage 3. diesem Protokoll bei.
Top 15:
Fachreferate lagen der Mitgliederversammlung nicht vor, so kam es diesbezüglich auch zu keiner Beschlussfassung.
Top 16:
Den weiteren Ablauf der Mitgliederversammlung übernimmt erneut Versammlungsleiter Richard Löw, um die noch ausstehenden angekündigten Probleme, wie den Status der Nachbarväter beziehungsweise Nachbarmütter festzulegen, die Neufassung der Vereinssatzung abzustimmen und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
In diesem Sinne erteilt er Hermann Theil das Wort:
Hermann Theil erläutert den Aufbau unserer Gemeinschaft, dass sich Stadt- oder Regionalgruppen zu Nachbarschaften mit eigenen Satzungen zusammenschließen können (wie in Heilbronn, Nürnberg und München schon geschehen), Ihre Nachbarväter bzw. Nachbarmütter laut HOG-Satzung, vorausgesetzt sie werden von der HOG-Mitgliederversammlung bestätigt, dem Vorstand der HOG angehören.
Er stellt also die Frage, ob die Mitgliederversammlung einverstanden ist, die Nachbarväter/Nachbarmütter als Beisitzer des HOG-Vorstandes zu bestätigen? Es wird durch Handzeichen einstimmig bestätigt.
Top 17:
Nach Feststellung in den vergangenen Jahren des Registeramtes Heilbronn war es notwendig, in der Vereinssatzung Änderungen vorzunehmen, diese der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorzustellen und durch Beschlussfassung zu verankern.
In dem Sinne wurde die Satzung neu formuliert, mit dem Registeramt Heilbronn abgestimmt und den Mitgliedern in den Schäßburger Nachrichten Folge 13/15.05.2000 zur kritischen Beurteilung vorgelegt.
Bis zur Mitgliederversammlung wurden folgende Bemerkungen zur Satzung schriftlich eingereicht, die Hermann Theil zur Begutachtung und Abstimmung vorliest:
Hans Haner:
Pkt. 5.) Rechte d. Mitglieder statt: wählen und gewählt zu werden
neu: aktives und passives Wahlrecht
Pkt. 7.) Zeile 3 statt: erweiterter Vorstand
neu: der erweiterte Vorstand
Pkt. 8.) Zeile 10 statt: 1. u. 2. Stellvertreter
neu: 1. u. 2. Stellvertreter als geschäftsführender Vorstand
Pkt. 10.) statt: Mitgliedsbeiträge und Spenden
neu: Mitgliedsbeiträge und Spendeneingänge
Pkt. 12.) Unterschriften: Die Namen sollten, außer Dr., ohne Titel eingetragen werden.
Hermann Baier:
Pkt. 5.) Mitgliedschaft. 1. Absatz hinzufüngen: ungeachtet seines Wohnsitzes
Top 18:
Hermann Theil fragt, ob noch mündliche Bemerkungen, Anregungen, Änderungen oder Hinweise von der Mitgliederversammlung vorhanden sind?
Nachdem keine Wortmeldung erfolgt, stellt er die in den Schäßburger Nachrichten veröffentlichte Satzung mit den schriftlich eingebrachten Vorschlägen zur Abstimmung:
Die neue Satzung und die vorgeschlagenen Änderungen werden einstimmig angenommen. Keine Gegenstimme oder Enthaltung.
Top 19:
Der Versammlungsleiter Richard Löw dankt den Mitgliedern für Teilnahme und Geduld, wünscht allen einen angenehmen weiteren Aufenthalt beim Treffen und hofft, dass es der Wahlkommission gelingt, in Kürze das Wahlergebnis mitzuteilen. Er wünscht den neuen HOG-Gremien weiteren Ausbau der Gemeinschaft und Erfolg.
Nach 1 Stunde und 45 Minuten konnte die Mitgliederversammlung als beendet erklärt werden.
| Protokollführer |
Vorsitzender |
| Helmut Müller |
Walter Lingner |

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