HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
Am 06.12.1998 wurde die Schäßburger Nachbarschaft München gegründet. Wichtigstes Vorhaben der Nachbarschaft ist die Schaffung von Möglichkeiten der Begegnung bei geselligem Beisammensein, Kontakte zu Landsleuten in Deutschland und in der alten Heimat zu pflegen, eventuell Patenschaften für extreme Härtefälle zu vermitteln. Die Nachbarschaft München umfasst den geographischen Raum Oberbayern und angrenzende Gebiete. Willkommen sind alle Schäßburger, ob dort geboren oder zugezogen, deren Familienangehörige oder Nachkommen, aber auch Auswärtige, die Schulen in Schäßburg besuchten oder den Ar-beitsplatz dort hatten, Freunde der Stadt, all jene, die sich unserer Stadt und den Schäßburgern verbunden fühlen. Finanziell lebt die Nachbarschaft von einem Beitrag von 12,– DM/ Jahr/Haushalt und von Spenden, Mittel, die für Korres-pondenz, Gratulatio-nen, Blumensträuße und Beileidsschreiben ausgegeben werden. Seit der Gründung ist die Zahl der Nachbarschaftsmitglieder auf 120 angestiegen, umfasst außer Münchnern, Landsleute aus Günzburg, Kempten, Lechbruck, Ingolstadt, Waldkraiburg, Neu-Ulm, Freilassing, Augsburg, Rimsting, Rosenheim und vielen anderen Ortschaften. Im Raum Oberbayern und den angrenzenden Gebieten leben in etwa 400 Schäßburger samt ihren Familien, von denen viele leider noch kein Interesse an einer Teilnahme gezeigt haben. Die Schäßburger Nachbarschaft ladet zweimal jährlich zum Treffen ein, einmal im Frühjahr und einmal in der Adventszeit. In neuester Geschichte der Nachbarschaft sind wir hauptsächlich um ein geselliges Beisammensein bestrebt gewesen, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass die Teilnehmer in der kurzen Zeit des Treffens am liebsten Erinnerungen und Neuigkeiten austauschen. Gepilgert sind wir aus dem Wiener-Wald, in den Pschorr-Keller, ins Haus des Deutschen Ostens, wieder in den Pschorr-Keller, ins Klein-Bukarest, um letztlich in der Gaststätte „Zur Post“ in München-Pasing zu landen. Dieter Moyrer, der erste Nachbarvater der Schäßburger Nachbarschaft München, hat keine Mühe gescheut, die neugegründete Nachbarschaft zu organisieren und auf die Füße zu stellen. Beigestanden sind ihm mit Fleiß: Odette Fabritius als Schriftführerin, Brunhilde Rusu als Nachbarmutter und Elisabeth Jikeli als Kassiererin. Am 02. Dezember 2000 gab es Neuwahlen. Anwesend waren ca. 35 Nachbarn. Tagesordnung: Kurzbericht des Nachbarvaters, Kassen- und Kassenüberprüfungsbericht, schließlich Neuwahlen. Bisheriger Nachbarvater und Kassiererin stellten sich nicht wieder zur Wahl. Ergebnis: Nachbarvater Klaus Wokrouhleck, Stellvertreter Rolf Haleksy, Nachbarmutter Brunhilde Rusu, Schriftführerin Odette Fabritius, Kassiererin Hiltrud Florescu; Ersatz: Götz Bartmus, Erhard Müller. Bedauerlich die geringe Beteiligung. Woran das liegt? Vielleicht auch daran, dass die zeitliche Distanz zum vorhergehenden großen Treffen in Fürth zu klein war. Am 05.05.2001 kamen wir zum Frühjahrstreffen in der Gaststätte „Zur Post“ in München-Pasing zusammen. Mit 55 Teilnehmern war der „Kleine Saal“ auch voll und das Treffen überraschend besser besetzt als alle vorherigen. Ob die gute Besetzung dem Umzug zu verdanken war oder ob sie ein Zufall war, wird die Zukunft zeigen. Wir hoffen, dass dieses gelungene Treffen keine Eintagsfliege war und wir uns in Zukunft, wegen der steigenden Teilnehmerzahl um den „Großen Saal“ der Gaststätte „Zur Post“ bemühen müssen. Neuaufnahmen können beim Treffen oder per Post bei Frau Odette Fabritius, Birkenweg 5, in 82269 Geltendorf; Tel. 08193/274 getätigt werden. Beiträge (12,– DM/Jahr/Haushalt) oder Spenden werden beim Treffen oder über das Konto 46112280 bei der Stadtsparkasse (BLZ 701500000) von Fr. Hiltrud Florescu verbucht.
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