HOG-Schäßburg / Siebenbürgen


Städtepartnerschaft Dinkelsbühl - Schäßburg?!?

    

Es geschah noch im Frühjahr des Jahres 2000, als der Bundesvorsitzende der LM der Siebenbürger Sachsen Volker Dürr bei der Vorbereitungsbesprechung des Heimattages zum 50. Bestehen der LM der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl dem Oberbürgermeister und dem Stadtrat den Vorschlag machte, mit einer Stadt aus Siebenbürgen eine Partnerschaft einzugehen. Er nannte Schäßburg, da beide Städte Dinkelsbühl und Schäßburg, in Größe, historischer Bauanlagen des Mittelalters sich sehr ähnlich wären, in der Neuzeit eine Touristikatraktion besonderer Anziehungskraft seien, und diese Bindung die Partnerschaft zur LM der Siebenbürger Sachsen vertiefen würde.

Gesagt getan, schon am Heimattag 2000 überreichte die Heimatortsgemeinschaft der Schäßburger dem Oberbürgermeister Herrn Otto Sparrer in Dinkelsbühl erstes Dokumentationsmaterial („Schäßburg, Bild einer siebenbürgischen Stadt“, „Wir Schäßburger heute“, Schäßburger Nachrichten“) und bat um Information des Stadtrates.

Es folgte das Treffen der Heimatortsgemeinschaft der Schäßburger im September 2000 in Fürth, beide Bürgermeister, Herr Dorin Danesan aus Schäßburg und Otto Sparrer aus Dinkelsbühl, waren eingeladen und sahen sich das erste Mal, tauschten Gedanken aus und stellten ein nächstes Treffen im Frühjahr 2001 in Aussicht.


Von Dinkelsbühl nach Schäßburg, Trachtenumzug in 
Dinkelsbühl                                                    (Foto: W. Lingner)


Andacht vor der Schranne mit Pfarrer H.B. Fröhlich 
(Foto: W. Lingner)


Auf dem H.-Oberth-Platz in Schäßburg (Foto: W. Lingner)


Andacht in der Bergkirche mit Dekan H. Reber 
(Foto: W. Lingner)

Schneller als erwartet verging der Umbruch von einem zum andern Jahrtausend 2000/2001 und die Zeit des näheren Kennenlernens rückte immer näher.

So kam es, ein Jahr nach Einbringen des Vorschlages, zu den geplanten Treffen in Dinkelsbühl und Schäßburg.
Diese Treffen wollen wir in Bild und Schrift in einer kurzen Darstellung festhalten:
Der Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl bot die erste Gelegenheit. Aus Schäßburg waren die Herren Bürgermeister Dorin Danesan, Stadtpfarrer Hans Bruno Fröhlich, Vorsitzender des deutschen Forums Christian Elges und Prof. Hermann Baier eingeladen, sie nahmen aktiv an den gemeinsamen Veranstaltungen von der Eröffnungsfeier des Heimattages über den Empfang und die Ehrung im Bürgermeisteramt bis hin zum abschließenden Podiumsgespräch teil. 

Bürgermeister Danesan stellte in seinem Grußwort die Stadt Schäßburg vor, Stadtpfarrer Hans Bruno Fröhlich vertrat die Heimatkirche mit einer Andacht bei der Festveranstaltung vor der Schranne, Prof. Hermann Baier und Christian Elges vermittelten Kontakte und führten ihren Bürgermeister zu den Darbietungen, Ausstellungen, den Treffpunkten der Schäßburger, um sich mit Dinkelsbühl und seinen Möglichkeiten vertraut zu machen.


Begegnung mit OB von Hermannstadt Klaus Johannis 
(Foto: W. Lingner)

Beeindruckt von der wunderschönen Kreisstadt mit den bestens erhaltenen und gepflegten Bauten des Mittelalters, ihrer Sauberkeit und dem reichen und vielseitigen Angebot des Heimattages, machten sich die Gäste auf den Heimweg, um nun ihrerseits den Empfang einer Dinkelsbühler Abordnung in Schäßburg vorzubereiten.

Donnerstag, den 7.Juni 2001, war es so weit, auf dem Flughafen in München trafen sich der Dinkelsbühler Stadtrat Oberbürgermeister Otto Sparrer, Bürgermeisterin Hildegard Beck, Stadträtin Karin Pöppinghaus-Ritter mit Gatten, Stadtrat Klaus Huber, Abteilungsleiter Manfred Kiesel, Kulturreferenten der Stadt Thomas Sandfuchs, und Ingrid Metzner Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit mit Gatten, mit den Vertretern der Landsmannschaft Volker Dürr, Richard Löw, Peter Pastior und Walter Lingner, und traten eine viertägige Reise nach Siebenbürgen, Zielort Schäßburg, an.

Hermannstadt, Mediasch, Birthälm und Schäßburg waren die Stationen eines zweitägigen Aufenthaltes in Siebenbürgen, vollgepackt mit Erlebnissen, Besichtigungen, Empfängen, und Gesprächen, dazu begleitet von einem guten „Omen“, dem schönsten Wetter.

In Hermannstadt beeindruckten die Begegnungen mit Bischof D. Dr. Christoph Klein, Oberbürgermeister Klaus Johannis und der Heimleiterin des „Dr. Carl Wolff - Pflege- und Altenheimes“ Ortrun Rhein. Für unsere Dinkelsbühler Gäste war es ein erster intensiver Einblick in die Realität Siebenbürgens.

Gemeinsam mit der Dinkelsbühler Reisegruppe, geleitet von Herrn Johann Schuller und Ewald Zweier, ging es dann über Mediasch, mit Besichtigung des Hermann Oberth-Museums, der Stadtkirche und des Schullerhauses (ausführlich und inhaltsreich erläutert von Hugo Schneider), über Birthälm mit Einblick in die Kirchenburg und sächsische Vergangenheit (sehr plastisch und redegewandt vermittelt durch die Burgvorsteherin Frau Christa Richter, die auch für eine Stärkung mit Hanklich und Hauswein sorgte) nach Schäßburg.

Es war schon Abend als wir auf der Steilau ankamen und die letzen Sonnenstrahlen das einmalig schöne Burgpanorama in seinem Glanze erstrahlen ließ. Der Empfang war perfekt, schöner hätten wir ihn uns nicht wünschen können. Ein kurzes Verweilen, wie wir Schäßburger es immer nach längerer Abwesenheit und Rückkehr in die alte Heimat tun, diesmal mit Erläuterung zu den Wahrzeichen für unsere Gäste, bestätigte uns die Ankunft am Zielort.
Von den Schäßburger Stadträten wurden wir auf der Weißkircher-Straße bei der ehemaligen Maschinenfabrik „Nicovala“, heute Firma „Parat“, erwartet.

Unglaublich aber wahr, die rumänische sprichwörtliche Gastfreundschaft wurde wieder unter Beweis gestellt. Eine rumänische Trachtengruppe mit Brot und Salz… und einem Schnäps-chen… umrahmt mit Folkloremusik, sorgten für einen aufgelockerten, freundschaftlich-herzlichen Empfang.

Beim anschließenden Festessen, daran über 100 Gäste teilnahmen, begrüßte Bürgermeister Dorin Danesan die Anwesenden und hieß sie in der Stadt Schäßburg herzlich willkommen, er erwähnte in seinem Grußwort unter anderm: …„Es ist allzu bekannt, daß man im Westen, wenn überhaupt etwas, dann meist nur Negatives von und über Rumänien weiß. Leider gibt es ja auch Gründe dafür: In vielen Verbrecherbanden, die gefasst werden, sind Rumänen dabei und sicher schadet uns auch der übertriebene Dracula-Kult, bei dem das Ausland kräftig mithilft… Diejenigen, denen die rumänische Volksseele besser bekannt ist, rühmen doch immer die außerordentliche Gastfreundlichkeit und Gutmütigkeit der Rumänen. Und solche Menschen können doch nicht in corpore Verbrecher sein… Es wurde auch in Dinkelsbühl immer wieder hervorgehoben, dass es notwendig ist, sich gegenseitig besser kennen zu lernen um Vorurteile abbauen zu können. Diesem Zweck soll Ihre Anwesenheit jetzt und hier dienen. Wir hoffen, dass es ihnen möglich sein wird, sich ein Bild, wenn auch nur ein unvollständiges, von Siebenbürgen zu machen… Und wenn es Ihnen bei uns gefallen haben sollte, empfehlen Sie uns auch anderen, wenn nicht, kommen sie ruhig wieder, mit der Zeit werden sie sich an uns gewöhnen.“

Oberbürgermeister Dinkelsbühls Otto Sparrer dankte im Namen aller geladenen Gäste für den sehr herzlichen Empfang. Vorsitzender der LM der Sieb. Sachsen Volker Dürr und Vorsitzender des Siebenbürgisch Deutschen Forums Jürgen Porr erbrachten Grußworte ihrer Verbände, Stadtpfarrer Hans Bruno Fröhlich sprach das Tischgebet.


Empfang bei Bischof  D. Christoph Klein    (Foto: W. Lingner)

Unterhalten wurde die festliche Runde mit rumänischer Folklore und rumänisch und deutschen Volkstänzen bester Qualität, dargeboten vom Ensemble „Doina Tirnavei“ unter der Leitung von Viorel Radut und der Solistin Leontina Pop. Besonderer Applaus galt aber der „Kindertanzgruppe Parat“, betreut von der Tanzlehrerin Nora Iovanovici, die in fast absoluter Perfektion die verschiedensten klassischen Tänze, jeweils in entsprechender Kostümierung, vorführten. Wie konnte es auch anders sein, es wurde getanzt und der Abend mit einer „Perinita“ beendet.


Innenhof des Alten- und Pflegeheims in Hermannstadt 
(Foto: W. Lingner)

Man kann wohl sagen: Für die Deutsch/Sächsische Abordnung ein erfüllter Tag.

Der zweite Tag begann auf dem Marktplatz „Hermann Oberth“, führte dann durch die Turmgasse zum Stundturm ins Museum „Alt-Schäßburg“, in die Klosterkirche, in die Schanzgasse zu dem neu eingerichteten Interethnischen Jugendzentrum, durch die Schulgasse über den Umweg, auf den Bergfriedhof und zur Bergkirche, dann in die Aula der Bergschule mit einem Empfang der Lehrerschaft mit Direktor Mircea Maier bei Gebäck und Schnäpschen im Sprechzimmer, und zurück über die Schülertreppe zum Komitatshaus, dem Festsaal des Rathauses.


Am runden Tisch im Ratszimmer                                                                           (Foto: W. Lingner)

Hermann Baier, als Heimattreuer und bekannte Persönlichkeit der Stadt Schäßburg, sei an dieser Stelle für die inhaltsreiche, mit Anekdoten geschmückte Führung, gedankt. Wir können nur hoffen, dass unsere Dinkelsbühler Gäste mit diesem Rundgang unsere Burg ins Herz geschlossen haben und an diesem Fleckchen Erde einen würdigen Partner ihrer Heimatstadt sehen. 

Der Empfang im Festsaal und die anschließende Gesprächrunde am runden Tisch des Komitatshauses waren die Höhepunkte des Besuches in Schäßburg. Die beiden Bürgermeister Dorin Danesan (Schäßburg) und Otto Sparrer (Dinkelsbühl) tauschten Grußworte aus, es wurden beiderseits Geschenke überreicht. Volker Dürr rief zu gegenseitigem Verständnis auf und wünschte der Gesprächsrunde der Stadträte den ersehnten Erfolg. Dr. Christoph Machat, Vorsitzender des Siebenbürgisch Sächsischen Kulturrates, kurzfristig zu diesem Ereignis gestoßen, wartete mit einer Überraschung auf: als Vorsitzender der ICOMOS, einer UNESCO-Kommission, unterbreitete er beiden Städten den Vorschlag, eine über Kontinente hinweg einmalige Städtepartnerschaft mit der Stadt Antigua (Guatemala) einzugehen.

Die Gesprächsrunde am ovalen Tisch leitete Bürgermeister Dorin Danesan ein, indem er dem Stadtrat Dinkelsbühls einen schriftlichen Vorschlag zur Städtepartnerschaft mit folgendem Wortlaut vorlegte:
An den Stadtrat der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl, Bundesrepublik Deutschland, Herrn Oberbürgermeister Otto Sparrer.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, in dem Zeitraum 2.-4. Juni 2001 besuchte eine Delegation von Schäßburg unter Leitung von Bürgermeister Dorin Danesan die Große Kreisstadt Dinkelsbühl in Deutschland und zwischen dem 8.-10. Juni 2001 kam eine Delegation Ihres Stadtrates unter der Leitung des Herrn Oberbürgermeisters Otto Sparrer nach Schäßburg-Rumänien. Bei diesen Gelegenheiten konnten die Delegationen die beiden Städte besichtigen und umfassende Gespräche führen.

Das Ergebnis dieser Besuche und Gespräche sowie der Umfrage der großen Mehrheit der Schäßburger Ratsmitglieder war der einmütige Beschluss, dem Rat der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl eine Partnerschaft zwischen den Städten Dinkelsbühl und dem Munizipium Schäßburg vorzuschlagen.

Wir sind uns der Notwendigkeit einer engen Verbindung zwischen Ost und West vollkommen bewusst. Wir kennen die Vorurteile, die sowohl dort wie auch hier herrschen und letztendlich auf einer Nichtkenntnis der objektiven Realität, auf einem schwachen gegenseitigen Verständnis der Menschen füreinander und miteinander beruhen.

Darum hegen wir die Absicht, mehr für ein gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen unserer Bürger zu tun. Ein vereintes Europa kann nur zustande kommen, wenn sich die Menschen näher gekommen sind, wenn sie sich besser kennen und achten.

Als sehr geeigneten Rahmen dafür sehen wir die vorgeschlagene Städtepartnerschaft an. Wir beabsichtigen nicht, ein Dokument abzufassen und zu unterzeichnen, das bald vergessen ist, auch nicht nur die Schilder an den Einfallsstraßen unserer Stadt mit dieser Partnerschaft zu schmücken, sondern wünschen vielmehr, diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen, durch sie Zusammenhalt zu üben, alles zu tun, was zum Nutzen unserer Städte dient.

Wir sind überzeugt, daß sich in der Zukunft viele Möglichkeiten und Bereiche für gegenseitige Austausche und Unterstützungen finden werden. Was uns betrifft, werden wir uns bemühen, dies zu suchen und zu finden. Genaue und konkrete Aktionen können später besprochen und festgelegt werden.

Der aufrichtige Wunsch des Schäßburger Stadtrates ist, es möge dieser Partnerschaft, falls sie zustande kommt, eine schöne und ersprießliche Zukunft beschieden sein.

Schäßburg den 10.Juli 2001,
 i.A. Dipl.-Ing. Dorin Danesan, Bürgermeister

Die Aussprache unter den anwesenden Vertretern der Stadträte Dinkelsbühl (Oberbürgermeister Otto Sparrer, Bürgermeisterin Hildegard Beck, Stadträtin Karin Pöppinghaus-Ritter , Stadtrat Klaus Huber, Abteilungsleiter Manfred Kiesel, Kulturreferenten der Stadt Thomas Sandfuchs, Ingrid Metzner, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, und Dekan Herbert Reber) und die Stadträte Schäßburg (Bürgermeister Dorin Danesan, Stadtrat für Kulturtätigkeit Dr. Stelian Larga, Stadträte für Systematisierung und Bauwesen: Stefan Moldovan, Marius Mindoianu und Savu Sorin, Stadträte für Kultur und Schulwesen: Carmen Gligor und Ladislau Veresz, Stadträtin für Finanzwesen Claudia Domsa), war sehr rege und umfangreich und behandelte die Themen Kultur, Schule, Kirche, Vereine, Denkmalschutz, Stadt-systematisierung, Bauwesen, Industrie.


Empfang vor der "Paratkantine" in Schäßburg 
(Foto: W. Lingner)


Ein Händedruck: Bürgermeister Danesan und OB Sparrer 
(Foto: W. Lingner)


Verabschiedung in dem Presbyterialsaal des 
Stadtpfarrhauses in Schäßburg         (Foto: W. Lingner)

Zu erwähnen wäre die Aussage des Stadtrates Dr. Stelian Larga (allen Schäßburgern von nah und fern eine bekannte Persönlichkeit): „Es ist uns eine Ehrenpflicht, das überlieferte deutsche Kulturgut Schäßburgs in würdiger Weise zu pflegen und zu verwalten“.

Die Aussprache endete mit der Erklärung des Oberbürgermeisters Otto Sparrer von Dinkelsbühl. Er dankte für das überaus fruchtbare Gespräch und versprach den Vorschlag der Stadt Schäßburg und alle hier angesprochenen Themen im Detail dem gesamten Stadtrat in Dinkelsbühl zur Beschlussfassung vorzulegen und hoffe auf ein positives Ergebnis.
Den Gästen wurde seitens der Stadt Schäßburg ein Geschenk überreicht.

An dieser Stelle sei den Organisatoren der Veranstaltungen in Schäßburg: dem Bürgermeister Dorin Danesan und seinen Mitstreitern: den Vertreter der Firma „Parat“ Direktor Harald Otmar Gitschner, Direktor Olimpiu Langa, für den einmalig schönen Abend in der Paratkantine, den beiden Sekretärinnen der Stadtverwaltung, Mihaela Türk für die tadellose Übersetzung und Liliana Oprea für die einwandfreie Betreuung der Gäste, nicht zuletzt Hermann Baier, als Ehrenbürger dieser Stadt und Mann für alle Fälle, ein besonderer Dank ausgesprochen.

Den Abschluss dieser kurzen aber inhaltlich reichen Reise bleibt unseren Dinkelsbühler Gästen sicher in bester Erinnerung.

Den Abend verbrachten wir auf der Villa Franka bei guter Musik und einmalig schönem Ausblick auf die beleuchtete Stadt. Abschied nahmen wir am Morgen der Heimfahrt im Presbyterialsaal des Stadtpfarrhauses, wo Stadtpfarrer Hans Bruno Fröhlich uns eine gute Heimfahrt, Gottes Segen, und den Dinkelsbühlern ein gutes Gelingen in Sache Partnerschaft wünschte. 
Liebe Dinkelsbühler, wir drücken die Daumen und warten auf ein positives Ergebnis.
Walter Lingner (Düsseldorf)

 

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