HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
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Schuldirektor Prof. Mircea Maier Sehr geehrte Anwesende, teure Gäste, liebe Kolleginnen, Kollegen und Schüler aller Generationen dieser ewig leuchtenden Kulturstätte. Wir möchten Sie an diesem denkwürdigen und geschichtlichen Tag, den wir heute erleben, willkommen heißen, einem Tag, der von einem lebhaften und auch feierlichen Lichtschein begleitet wird. Wir treffen uns heute hier, um derer zu gedenken und ihre Mühe in Ehren zu halten, die 1901 dieses architektonisch bedeutende Bauwerk wegen der Erfordernis, die deutsche Kultur und Wissenschaft in dieser Stadt zu entwickeln, mit ungeahnten Opfern fertiggestellt haben.
Wir wissen nicht, auf welche Weise wir, die heutige Generation, unseren Dank aussprechen können, dass das Schicksal uns die Ehre zuweist, diesen Jubiläumstag zu erleben und dass wir, nach den unzähligen Bemühungen unserer Vorgänger, Veranstalter und zugleich Teilnehmer an diesem erhabenen und feierlichen Fest sind. Wir können unsere Dankbarkeit gegenüber dieser Gunst des Schicksals nur so zeigen, indem wir uns der Aufgabe würdig erweisen, das Geheimnis des Lehrers weiter zu tragen und bekannt zu machen und dieses besonders wertvolle Vermögen, das die "Schule" darstellt, an die folgenden Generationen weiterzugeben. Die Tüchtigkeit unserer Vorgänger soll nach deren Beharren in der Lehre und ihrer Bemühungen beurteilt werden, eine Schule schon vor 500 Jahren zu errichten, die die neue aufrechte und kräftige Generation ausbilden sollte (so wie es auf dem Giebeldreieck der Schule steht), eine Schule, die sie gebaut und mehrmals umgebaut haben, bis sie 1901 die heutige Gestalt erreicht hat. Wenn wir uns den Weltatlas anschauen, können wir feststellen, dass sich das Schicksal feindselig uns gegenüber gezeigt hat, als wir hier geboren wurden, denn es gibt andere Länder, die sich der Gunst des Schicksals erfreuen können. Trotz all dieser Schicksalsschläge hat uns diese Schule mit Kenntnissen und der Liebe zu neuen Erkenntnissen verwöhnt. Den Stolz, Schüler dieser Schule gewesen zu sein, empfinden wir, wann immer wir Beziehungen mit anderen Schulen eingehen; dann machen wir uns verständlich und man begegnet uns mit Achtung, denn es gibt wenige, die einen Vorteil aus der Lehre und Kultur gezogen haben. Eine anspruchsvolle Statistik zeigt uns, dass erst 1 Prozent der Bewohner dieser Erde eine Nachschule oder Universität besucht haben. Wenn man die Welt aus diesem Blickwinkel ansieht, wird der Bedarf an Toleranz, Verstand und Ausbildung offensichtlich. Wir können also stolz darauf sein, dass es in dieser Weltecke, in der die deutsche, rumänische und ungarische Kultur zusammen gelebt haben, immer Toleranz gegeben hat. Hiermit dürfen wir nicht vergessen, uns bei unseren Vorgängern für ihre Weisheit im Zusammenleben und in ihrem harten Kampf ums Leben und Überleben zu bedanken. Diese Schule ist ein lebender Beweis für Toleranz und Verständnis, letztendlich ein Sittenzeugnis der drei Nationen Wir wünschen der Bergschule zu ihrem Jubiläum eine schöne Feier, bei der uns allen das Herz aufgehen möge. Alle Angehörige der Schule haben mit großem Engagement und mit vereinten Kräften auf das gemeinsame Ziel hingearbeitet: dass der gute Ruf der Schule noch weiter verbreitet werde. Ich bedanke mich von ganzen Herzen bei all unseren Wohltötern, die aus Hilfsbereitschaft und mit tatkräftiger Unterstützung dazu beigetragen haben, dass wir dieses Jubiläum feiern können.
Letztes Update: 28. Februar 2002 - Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de / http://www.schaessburg-net.de © 2000 by kdg |
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