HOG-Schäßburg / Siebenbürgen


Erfahrungsaustausch

Heimatblätter der siebenbürgischen Heimatortsgemeinschaften

Am Wochenende 26.-28. Oktober fand im Gasthof Neuhaus bei Crailsheim eine Arbeitstagung für Herausgeber und Mitarbeiter von HOG-Publikationen statt. Das Treffen angeregt und organisiert hatte die HOG-Regionalgruppe Burzenland bzw. Karl-Heinz Brenndörfer, Vorsitzender der Heimatgemeinschaft Heldsdorf. Die Zeitung "Schäßburger Nachrichten" war durch Horst Breihofer vertreten.

Die 20 Tagungsteilnehmer - Vertreter der Heimat(orts)gemeinschaften Bartholomä (Kronstadt), Brenndorf, Heldsdorf, Deutschkreuz, Deutschweißkirch, Großau, Leschkirch, Mediasch, Schänau, Schäßburg, Schirkanyen, Tartlau, Weidenbach und Zuckmantel - härten zwei Referate: Siegbert Bruss, Redakteur der "Siebenbürgischen Zeitung" und der "Briefe aus Brenndorf", hielt einen einführenden Vortrag zum Thema "Grundlagen der Journalistik - Meldung und Bericht" und Karl-Heinz Brenndärfer sprach aus eigener Erfahrung zum Thema "Wie gestalte ich das Heimatblatt?". Anschließend wurde die Redigierung einer Nachricht geübt und über Inhalt, Gestaltungsmöglichkeiten und Versand unserer Heimatblätter diskutiert. Wie können unsere Publikationen besser und billiger gemacht werden? Einige Teilnehmer konnten aus ihrer langjährigen Erfahrung berichten und wertvolle Tipps geben, die nicht nur von den "Anfängern" willkommen geheißen wurden. Jeder hatte von jedem etwas zu lernen.

Unsere Zeitung hat auch einen Gewinn von diesem Treffen: Die Erfahrungen einiger Kollegen wurden in einer Vorstandssitzung Ende November besprochen; einige Ideen und Tipps sollen in die Gestaltung der "Schäßburger Nachrichten" eingebracht werden.            

Horst Breihofer (Nürnberg)

 

Soziale Hilfeleistungen der HOG in Schäßburg

Eine der Hauptaufgaben unserer HOG besteht darin, Hilfeleistungen verschiedener Art für Schäßburg zu erbringen. Diese Unterstützung der Landsleute in unserer alten Heimatstadt geschieht auf folgenden Gebieten:

  • Humanitäre Hilfe in Form von Zuschüssen für Heiz- und Stromkosten, für Beerdigungen, Nachbarschaften, Frauenkreis, Russlanddeportierte, Lebensmittel, Essen auf Rädern und für die Gestaltung der Oster- und Weihnachtsfeier.

  • Spenden für die evang. Kirchengemeinde, für Friedhofspflege und Instandhaltungsarbeiten auf den Friedhäfen auf der Burg, am Siechhof und auf dem Galtberg sowie für die Soldatenfriedhöfe der zwei Weltkriege.

  • Beiträge für Sozialeinrichtungen in Schäßburg, für das Pflegeheim/Pflegenest, für Sanierungsprojekte der Klosterkirche und für das Haus auf der Schanzgasse, als Treffpunkt der Jugend (Jugendherberge).

  • Die Hilfeleistungen der HOG Schäßburg im Jahre 1999 betrugen DM 6.000 und im Jahre 2000 stiegen sie schon auf DM 10.000.

Auch in diesem Jahr sind folgende Zuschüsse, Spenden und Beiträge vorgesehen worden:

  • Als humanitäre Hilfe für die ca. 30 bedürftigen Personen, deren monatliches Einkommen unter DM 100,- liegt, gewähren wir Zuschüsse für Heiz- und Stromkosten von DM 30,- pro Monat und Familie für die 6 kalten Monate des Jahres, Beerdigungskosten von DM 100,- je Todesfall, sowie für die Unterstützung der Tätigkeiten des Frauenkreises, der Nachbarschaften und der Russlanddeportierten je DM 100,- pro Jahr. Für die Gestaltung der Oster- und Weihnachtsfeier in Schäßburg leistet die HOG jährlich einen Beitrag von je DM 300,-. Ab Juni 01 beteiligen wir uns auch an der Aktion "Essen auf Rädern" mit DM 100,- pro Monat.

  • Die Spenden für die evang. Kirchengemeinde und Friedhöfe betrugen in den ersten 9 Monaten dieses Jahres über DM 3.000,-. Die Friedhöfe befinden sich in einem relativ guten Zustand. Mit Hilfe der Deutschen Kriegsgräberfürsorge (Spende von DM 2.500,-) wurden auf dem Soldatenfriedhof des 2. Weltkrieges die abgefaulten Holzkreuze durch Betongrabsteine mit rostfreien Namensschildern ersetzt und Erdarbeiten sowie Bepflanzungen durchgeführt.

  • Für die Erhaltung und Betreuung des Pflegenestes auf der Burg gewährt die HOG Schäßburg einen jährlichen Gehaltskostenzuschuss für die Angestellte Duma Erika von DM 2.500,-. Dieses Pflegeheim kann eventuell in nächster Zeit erweitert werden, da die anliegende Praxis von Dr. Hurdugaciu aufgegeben werden soll. Das Haus Müller auf der Pfarrerswiese, wo ein neues Pflegeheim vorgesehen war, kann aus testamentarischen und bautechnischen Gründen von der evang. Kirchengemeinde nicht übernommen werden.

In diesem Jahr werden unsere Hilfeleistungen nach Schäßburg die Grenze von DM 10.000,- überschreiten; sie werden auch vorerst ansteigen, da einige Hilfsverbände aus dem Ausland ihre bisherigen Beiträge aus finanziellen Gründen verringert haben oder streichen mussten. Besonders hervorzuheben sind auch die Hilfeleistungen der 3 Schäßburger Nachbarschaften. Die Heilbronner Nachbarschaft hat zusätzliche Spenden im Jahr 2001 von DM 1.500,- der ev. Kirchengemeinde Schäßburg überwiesen.

Diese Zuschüsse für humanitäre Zwecke sollen auch weiterhin als Hilfe zur Selbsthilfe dienen.

Dieter Wagner (Heidelberg)

 

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Letztes Update: 03. März 2002 - Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de http://www.schaessburg-net.de © 2000 by kdg