HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
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Uwe Horwath dirigiert Schüler und Erwachsene Über die Dirigententätigkeit von Uwe Horwath, über sein musikalisches Engagement, seinerzeit in Schäßburg, heute in Deutschland, berichten zu wollen, ist gar nicht so einfach. Es haben sich im Verlaufe der Jahre so viele Auftritte und Veranstaltungen mit den verschiedensten Ensembles, denen der Musiklehrer vorstand bzw. noch vorsteht, angehäuft, dass es einem schwer fällt, hier eine Auslese treffen zu wollen. Darum will ich an dieser Stelle mehr den "musikalischen" Geschehnissen in Deutschland bzw. den mit deutschen Kulturformationen unternommenen Konzertreisen ins Ausland, die alle die Unterschrift von Uwe Horwath tragen, Platz einräumen.
Am Anfang war die Waldorfschule Auf seine Bewerbung hin fand Uwe Horwath ein Jahr später an der
Freien Waldorfschule in Ulm eine neue Anstellung als Musiklehrer, womit
auch der Wunsch, als Lehrer tätig zu werden, in Erfüllung ging.
Und Instrumentalsolisten sind desgleichen gefragt. Denn zweimal im Verlaufe eines Schuljahres und zwar einmal in der Vorweihnachtszeit und das zweite Mal vor Ostern sollen die Schüler zeigen was sie können.
Das sind dann ganz große Ereignisse, wenn im Festsaal der Heilbronner Freien Waldorfschule eine künstlerische Veranstaltung abläuft, bei der die Schüler, auch jene von Musiklehrer Uwe Horwath, das Gelernte bzw. ihr Können unter Beweis stellen. Was da geboten wird, trägt ausschließlich das Prädikat "ausgezeichnet". Auf Klassik liegt der Schwerpunkt. Orchester, Chor, Instrumentalsolisten spielen Werke von J. S. Bach, G. F. Händel, J. Haydn, W. A. Mozart, G. Rossini, L. van Beethoven, Sir E. Elgar u.a. Und weil das Erlernte gerne auch anderen Personenkreisen vermittelt werden
will, - in der Festhalle der Waldorfschule besteht das Publikum größtenteils
aus Eltern und Lehrkräften - geht man mit einem Programm beispielsweise
auf "große Fahrt". Erinnern wir uns: Uwe Horwath beginnt 1968 seine Tätigkeit als Musiklehrer im Schäßburger Waisenhaus. Parallel dazu unterrichtet er, desgleichen in Musik, die deutschen Klassen an der Bergschule ("Joseph Haltrich"-Lyzeum). Hier übernimmt er auch die Leitung der Schülerblaskapelle. 1971 erfolgt der Wechsel zur Allgemeinschule Nr. 3, wo Uwe Horwath zehn Jahre lang tätig sein wird. Er unterrichtet auch an der Bergschule weiter und ist in den Jahren 1978/79 Direktor der Allgemeinschule Nr. 3. Als die "Dreier Schule" in einem Burghaus eine "Musiksektion" einrichtet, wächst auch Uwes Einsatzgebiet. Und er leitete die "Combo-Band", eine Formation, die den Schäßburgern von unzähligen Veranstaltungen bekannt sein dürfte. Diese "Combo-Band" hatte in Deutschland ihren Fortbestand. Geprobt wurde im Hobbyraum der Fleiner Wohnung von Uwe Horwath. Gespielt wurde unter anderem auf Veranstaltungen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, eigentlich immer dort, wo Schäßburger bzw. Siebenbürger Sachsen unterhalten werden wollten.
Oder die spontan zusammengestellten Chöre bei den Heimattreffen
der Schäßburger in Heilbronn oder Fürth. Dann hieß
es: Einstige Kammerchormitglieder treten unter der Leitung von Uwe Horwath
auf und singen "Et wor emol e reklich Med". Die vorerst letzte Tournee der Heilbronner Waldorfschüler fand heuer
wieder in den Osterferien statt. Die Stationen waren Wien, Klausenburg,
Schäßburg, ferner Hermannstadt und auf der Rückfahrt abermals
Budapest. Zunächst übernahm Uwe Horwath die musikalische Leitung des
Trachtenchors der Kreisgruppe Heilbronn der Landsmannschaft der Siebenbürger
Sachsen.
Nun, Uwe Horwath hat im Jahre 1995 einen partnerschaftlichen Austausch
zwischen den Obereisesheimer Sängern und dem damals von Hermann Baier
geleiteten Schäßburger Kammerchor in die Wege geleitet. Das
Ergebnis waren in derFolgezeit gegenseitige Besuche mit Chorauftritten
und Unterhaltungsprogrammen. Damals gastierten die Obereisesheimer Sänger
außer in Schäßburg auch in Hermannstadt und Zeiden. Das
Programm war abwechslungsreich und international. So zum Beispiel gab
es zum Schluß der Vorführungen eine musikalische "Europa-Reise"
mit bekannten deutschen, englischen, italienischen, rumänischen und
russischen Liedern. "Als Fremde kamen wir, als Freunde gehen wir",
eine spontane Variante des Liedes "Als Freunde kamen wir" war
das Motto dieser Chorreise ins "unbekannte Siebenbürgen".
Bereits zwei Jahre später, im September 1998, machte sich der Sängerbund
"Germania Hoffnung" wieder auf den Weg nach Schäßburg.
Außer dem "Bunten Abend" in Schäßburg - hier
wurde gewissermaßen in Kooproduktion auch das sehr temperamentvolle
zungenbrecherische rumänische Lied "Iac-asa" gesungen -
standen auf dem Programm Fahrten und Besichtigungen ins Donaudelta und
an die Schwarzmeerküste. Besucht wurden ferner die Klöster in
der Nordmoldau sowie Birthälm. Und jetzt schon steht es fest: Zu Pfingsten 2003 wird der Sängerbund
"Germania Hoffnungen" aus Obereisesheim bei Heilbronn mit seinem
Dirigenten Uwe Horwath wieder in dem schönen Schäßburg
zu Gast sein. Es war ein ganz buntes Programm, dargeboten von einheimischen und internationalen Gästen unter der Gesamtleitung: UWE HORWATH! Ein Erfolg war auch die erste Auslandreise mit dem Concordia- Ensemble in die italienische Partnerstadt Bordighera im Mai des Jahres. Wann ist Schäßburg das Reiseziel? Ob Waldorfschüler oder Erwachsener, ob Sänger oder Instrumentalist - der Musiklehrer Uwe Horwath kann mit allen arbeiten, kann begeistern und motivieren, mit dem Ziel, Freude zu bereiten, aber auch Freude zu empfangen. Helwig Schumann (Untergrappenbach)
Letztes Update: 05. August 2002 - Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de / http://www.schaessburg-net.de © 2000 by kdg |
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