HOG-Schäßburg / Siebenbürgen


Rundbrief zum Zahreswechsel 2003/2004

von Johannes Halmen Schäßburg


Jochen Klepper - vor 100 Jahren geboren (1903-1942)

Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist: führ uns dem Ziel entgegen.

Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt: sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder.

Der Mensch ahnt nichts von seiner Frist. Du aber bleibest, der du bist, in Jahren ohne Ende.
Wir fahren hin durch deinen Zorn und doch strömt Deiner Gnade Born in unsre leeren Hände.


Christus spricht Markus 13, 31:
"Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht".





Rückschau auf Weihnachten 2003

In meiner Gemeindearbeit am Lande hat sich 2003 äußerlich fast nichts gewandelt, doch hat sich Einiges geordnet: in meiner Beziehung zu den Gemeinden und Gemeindegliedern fällt mir heute nach 10 Jahren Vieles leichter. Würdig und schön war das Richtfest in Keisd, ein Heimattreffen in Schaas - das bisher dritte, und Mitte August soll es ein Viertes geben! - und ein erstes Kronenfest in Marienburg. - Von unschätzbarem Wert ist die Arbeit von Herrn Ing. Michael Meyndt, dem Sachwalter unserer Bezirksgemeinde, der sich für die Liegenschaften in den Landgemeinden in zunehmendem Maße stark macht. Das bedeutet eine überaus große Entlastung für mich und eine große Ermutigung für unsere Landgemeinden an der Basis.
Über meine Erfahrungen, Eindrücke und Gedichte, 15 Jahre nach meiner Ordination und nach 10 Jahren Diaspora-Pfarramt Schäßburg, wird auf der mir von meinem Bruder geschenkte Site www.halmen.org, hoffentlich bald mehr zu erfahren sein.

Wenig zufrieden bin ich mit der stockenden Jugendarbeit in unserer Stadt. Das sogenannte Interethnische Bildungs-Zentrum bietet Seminare an, Tanzkurse und internationale Treffen an, betreibt ein Internet-Cafe und eine Disco. Jedoch im kirchlichen Bereich ist bisher in Schäßburg nichts Bleibendes gewachsen. - Selber gehe ich, durch die Erlaubnis der Schulleitung und unter Mitwissen des Bergschulvereines, zu einem wöchentlichen Singen im Internat im Alberthaus der Bergschule, wo wir mittlerweile über ein beachtliches Repertoir an geistlichen und volkstümlichen Liedern verfügen. Zu Advent machten wir eine erste Sing-Fahrt ins Repser Land zu dem Altenheim Schweischer.

Und so etwa erlebten wir Weihnachten: in der Diaspora ist Weihnachten immer etwas Besonderes. Ich besuche die Gemeinden gerne selber und erlebe sie gerne auch in der Feststimmung; das heißt, ich verzichte seit einigen Jahren auf Aushilfen durch Theologiestudenten. In der festlosen Zeit ist die Stimmung oft genug grau - auch wenn sie gerade dadurch ernüchternd und wahr ist - sie erfordert Echtheit, lässt keine Rampenlichtstimmung zu. Zu Weihnachten aber sind die Erwartungen groß, der Besuch und die Herzen sind größer als sonst. - Ich hatte für alle Gottesdienstbesucher eine kleine Bescherung seitens einer Schweizer Initiative über die Familie Ortrun und Wilhelm Fabini, die mir 229 ganz kleine aber liebevolle Päckchen zur Verfügung stellte; je eine (schweizer!) Schokolade und ein Taschen-, Trocken- oder Handtuch oder ein Paar Socken. Ebenso brachte mir Familie Christiane und Joachim Lorenz aus Malmkrog zwei Pakete und 23 Schuhkartons von der Internationalen Aktion "Weihnachten im Schukarton".

Begonnen hat Weihnachten mit einer Reifenpanne. Weiß jemand, wie man zu Weihnachten einen Reifen vulkanisiert? Ich hatte noch extra die Felgen mit den Winterreifen eigenhändig montiert, weil sich Schnee angesagt hatte. Nun kommt es vor, dass von vier Reifen der eine über die Sommerzeit etwas Luft verliert. Kein Problem denke ich, ich steh morgens etwas früher auf und pumpe nach. Aber das Öl im Pumpen-Zylinder muss wohl etwas fest geworden sein und die Rückholfeder überwindet den Reibungswiederstand nichtmehr. Kein Problem denke ich, du fährst langsam bis zu einer Tankstation. Kennt jemand in Schäßburg eine Tankstelle mit Reifenservice an den Feiertagen? Und so lernte ich das Personal aller Tankstellen unserer Stadt in seiner Sonntagskleidung kennen. ÖMV. Rundum geöffnet. Qualität aus Österreich. Angenehme Partystimmung in der ganzen Tankstelle. Es ist hier warm und duftet nach feinem Kaffe. Aber keine der drei Luftdruckanlagen funktioniert. Ich möchte eine Pumpe kaufen, irgendein Modell. Keine. Ich fahre weiter. LUKOIL. Kann und will ich nicht unterstützen. PETROM. Hier tanke ich fürgewöhnlich. Ich bin Patriot und unterstütze den Binnenmarkt. Pumpe ok, aber der Stutzen am Schlauchende verstohlen. Rompetrol. Rompetroll = norwegisch Kaulquappe, Rumpf-Troll. Hat keinen Luftkompressor, wozu auch. MOLL. Auf den ungarischen Kapitalismus ist Verlass. Ich bringe meinen Reifendruck in Ordnung und frage zur Sicherheit nach einer Sprühdose für eine eventuelle Notvulkanisation. Hat er nicht, sagt er, aber er schaut nach. Und hat doch. Und ich werde auf dem Arkeder Weg noch davon gebrauch machen.

Zuerst aber kam die Gedenkfeier an der Schaaser Straße, am 23.12. um 11 Uhr. Dort erlagen in den Tagen der politischen Unruhen 1989 drei junge evangelische Männer einem scheinbar sinnlosen Tod. Warum liegt mir daran, diese Feier auf der Straße zu begehen? Um das Gedächtnis an diese Männer wachzuhalten, auch wenn sie keine Märtyrer oder Helden waren. Um vielleicht ihrem Tod aus der Perspektive des Todes Christi einen Sinn abzugewinnen. Und: weil da etwas geschah, was die unvernarbten Wunden unseres Volkes - als Teil der rumänischen Gesellschaft - sichtbar macht. Und weil ich an Heilung glauben will: Heilung der Wunden, die sich Rumänen und Sachsen im Laufe der Geschichte gegenseitig zugefügt haben. Am stärksten wurde mir diese Notwendigkeit bewusst, als einmal ein alter rumänischer schäßburger Historiker öffentlich äußerte: "Die Sachsen müssten einmal anfangen, uns zu verzeihen, was wir ihnen angetan haben". Warum können wir ihnen eigentlich so schwer vergeben?

Zu Heilig Abend begann ich mit einer kurzen Andacht in Marienburg im Pfarrhaus. Von den 22 BesucherInnen waren 6 Kinder dabei. Drei von ihnen sagten Gedichte auf und sangen Lieder. Mit westdeutschem Akzent. Obwohl der Vater Sachse und die Mutter Rumänin ist. Doch sie studierte in Deutschland Erzieherin. - Meine Familie begleitete mich an diesem ganzen Abend und unsere Tochter Maja Katharina spielte an der Elektro-Orgel die Choräle mit. Zu diesem Gottesdienst in Marienburg läuteten Monika und Viorel Deac zum letzten Mal diese Glocken aus dem 15. Jh. Sie fanden beide je eine Anstellung im Ort und finden nicht mehr die Zeit für das Läuten der Glocken auf dem Kirchberg. Hier steht eine Veränderung an. Der kürzlich aus Schäßburg zugezogene Herr Glockner ist grundsätzlich bereit, diese wichtige Arbeit zu übernehmen.
Die zweite Vesper fand in Zuckmantel statt. Hier wartete eine Gemeinde von 19 Mitgliedern im Pfarrhaus. Drei Kinder - Andrea, Isaura und Simone - hatten hier ebenfalls ein kleines Programm mit Liedern, Gebeten und Gedichten eingeübt unter Anleitung der jungen Frau Kuratorin Rose Müller. Sie hatte dann doch eine Tann aus dem Wald holen lassen, obwohl sie der Meinung war, eine Kunsttanne sei billiger. - Ich predigte über Christus, den kommenden Friedenskönig, Jeremia 23, 5+6. Was wäre das für ein Hoffnungszeichen, wenn der in der Schweiz lebende König wieder den Thron Rumäniens besteigen und Ordnung ins Land bringen würde: das Ende der Korruption, soziale Sicherheit und eine neue Würde eines jeden Staatsbürgers. So und nochmehr bringt das Kommen unseres Herrn und Königs Frieden, Entlastung von Schuld und Zweifel, Liebe und Mitmenschlichkeit unter den Menschen guten Willens. - Noch nach Tagen erinnerten sich Gemeindeglieder an diesen Vergleich.
19 Uhr war Vesper in Nadesch. Zauberhaft der Anblick der von innen milde erleuchteten Kirchenfenster, des Lichtes im Turm, woher die Glocken läuteten; und über dem beschneitem Kirchendach der gestochen klare Sternenhimmel. Ein Moment wie im Märchen. In der etwas beheizten Kirche waren über 75 Besucher beisammen. Die Rentner-Lehrerin der deutschen Klasse, Frau Prof. Judith Theodorescu, hatte ein umfassendes Programm mit Dialogen, Liedern und Gedichten eingeübt. Von dem Dutzend der beteiligten Kinder sind vier evangelisch. Hier singen wir deutsch. Aber ich halte meine Andacht heute auf rumänisch. Alle Anwesenden werden hier beschert: auch Geschwister, Eltern und Großeltern der Kinder.
21 Uhr ist Abendkirche in Trappold. Das Gotteshaus wurde von Herrn Sebastian Bethge, dem brandenburgischen Burgwart der Trappolder Kirchenburg, romantisch erhellt mit roten Kerzen, auch der Lichtert auf der Empore ist wunderschön anzusehen. Die Kirche ist mit insgesamt 31 Besuchern nicht schlecht besucht (Trappold zählt 9 Evangelische !). Wir hören deutsche Weihnachtslieder, aber auch rumänische Colinde, Gedichte und Gebete, und auch solche in ungarischer und sogar in englischer und holländischer Sprache.

22 Uhr ist Abendgottesdienst in Schäßburg. Volle Kirche. Orgelspiel vom Feinsten. Chorgesang - wir gaben unsere Bestes. Die Predigt des Stadtpfarrers war gut, gehobene, gewählte Sprache, mit einer anschließenden Zusammenfassung auf Rumänisch und Ungarisch. Zur späten Stunde gibt es noch eine Glühwein bei den Halmens am Umweg.

Die Christmette in Keisd um 7 Uhr früh ist wunderschön. Die Frau Lehrerin Dorothea Ziegler-Batea hatte hier mit acht Kindern einen qualifizierten Vortrag mit Gesang, kleinen Texten und mit Flötenspiel eingeübt. Im Wechsel singen wir: Lob Gott ihr Christen alle gleich in seinem höchsten Thron! Die Keisder Spezialität sind nicht etwa die drei großen geschmückten Tannenbäume in der Kirche, sondern vielmehr der Weihnachts-Lichtert, der auf das Taufbecken gehoben wird. In drei verschiedenen Szenen wird darauf der Stall mit der Krippe in Bethlehem, der Engel bei den Hirten auf dem Felde und die drei Weisen aus dem Morgenlande gezeigt. - Auch wenn diese kleine, uralte barocke Darstellung - aus Holz angefertigt und mit Tannengrün umrahmt - arg hergenommen ist, stellt dieser Lichtert doch eine Einmaligkeit in unserer ganzen Landeskirche dar. - (Der größte Schatz unserer Gemeinde ist aber eindeutig nicht im Inventar, auch nicht in den Mauern unserer Kirche zu finden, die zum Weltkulturerbe gehört - , sondern es sind die 17 Kinder unsere Gemeinde. Es ist mir ein Anliegen, dafür einzustehen, dass diese Kinder möglichst alle Zugang haben zum deutschen Schul-Unterricht. Die meisten von ihnen gehen in Schäßburg zur Schule, drei von ihnen - die Schnells - leben im Kinderheim in Mediasch. Von den acht Grundschullehrerinnen in Schäßburg gehören drei zur Keisder Gemeinde; eine Germanistin lehrt in Keisd deutsch als Fremdsprache. Ebenso studieren vier Jugendliche in größeren Städten. Ein Stipendium für die Lernenden und Studierenden zu erwerben, scheint mir notwendig. Mit 400.000.- Lei pro Monat als Pendelgeld-Unterstützung wäre jede dieser Familien wesentlich entlastet).

Am ersten Christtag 10 Uhr in Marienburg sind nunr noch vier Besucherinnen im Pfarrhaus da. - In Nadesch um 12 Uhr sind wir im Pfarrhaus 14; aus Zuckmantel holte ich vier Frauen ab und ein Kind. Zwei Frauen haben Kuchen mitgebacht: "Für die Frau Pfarrer". Die Kuratorin Müller bringt zwei Liter Wein für mich mit: Von Herrn Müller einen Gruß.

Am zweiten Christtag fahre ich nach Weißkirch. Familie Caliman sitzt um den Fernseher - drei Jungs, die Eltern und der Bruder des Vaters. Ich gebe meine Kalender für 2004 ab, die Mitbringsel auch für die anderen drei Gemeindeglieder. Ich habe jeweils gedruckte Predigten dabei von der Marburger Blätter-Mission. Ich lade zu den Gottesdiensten in Keisd ein, weil Frau Maria Caliman von Keisd stammt. Ich lade nach Schäßburg ein, wo alle Sonntage Gottesdienst stattfindet. Und plane einen Tag der Begegnung in Weißkirch für den Sommer.
Auf dem Weg nach Arkeden sehe ich den Pfarrer der reformierten Gemeinde aus Flajendorf / Mureni / Szederjesch. Ich halte an und wünsche ihm die Feiertage. Er sei auch in Arkeden erwartet, er fahre allerdings später los; er lädt zu einem Kaffee ein und er erzählt, er kenne meinen Bruder Gerhard Walter vom Studium in Klausenburg.
In Arkeden gehe ich zur Familie Inge und Marian Kuttesch. Auf die Post also. Familie Kuttesch hat Besuch. Ich bringe nicht eine Predigt mit, ich frage stattdessen, wie es ihnen geht. Wir sprechen über die Gebrechen der Alten und das Ergehen der Kinder. Der eine Sohn hat Morbus Bechterew, keine Anstellung, zwei kleine Kinder. Fast alle arbeitsfähigen Menschen hier wollen ins Ausland, um Geld zu verdienen. Der eigne Acker bleibt unbestellt. Tausende Hektar Hutweide liegen ungenutzt, der Wald zieht sich langsam aber sicher zu. Das Schulgebäude verfällt, viele ehemals stolze Häuser brechen ihren neuen Besitzern buchstäblich über dem Kopf zusammen.

Am Abend 18 Uhr gibt es in Schäßburg in der Orthodoxen Kirche ein Konzert: der rumänische Kirchenchor singt rumänische aber auch vier deutsche Weihnachtslieder. Ich komme etwa 10 Minuten zu spät, bleibe nicht unbemerkt. Der Pfarrer kommt und lädt mich nach vorne. Ich bekomme einen Platz hinter dem orthdoxen Protopopen und dem Bürgermeister. Der Chor, der in Volkstracht auftritt, hatte zuvor sein Programm in Deutschland 11 mal aufgeführt - im Raum Stuttgart - in drei rumänischen, in einer katholischen und in 7 evangelischen Kirchen. - Vor dem Fortgehen begrüßt mich der Protopope Ovidiu Dan als Vertreter der Evangelischen und umarmt mich öffentlich. - Auch der Herr Bürgemeister kommt unverhofft auf mich zu und sagt mir, er habe nicht mit Absicht von der Gedenkfeier auf der Schaaser Straße absentiert, er sei letztendlich auch da draußen gewesen, jedoch zu spät. Ich sage noch: es sei nicht zu spät, dass er uns unterstützt, eine angemessene Gedenktafel an der Todesstelle anzubringen. Und er sagte zu. - Hinterher gibt es Glühwein für alle auf der Empore. (Die orthodoxe Kathedrale in Schäßburg wurde 1936 vom Erzbischof Nicolae geweiht; Nicolae Balan ist als Kostgänger zusammen mit meinem Großvater Hermann Hugo Josef Halmen in Hermannstadt in der Familie Carl Halmen großgewachsen). - Im kommenden Jahr könne man ein gemeinsames Konzert planen, meint die Leiterin des Chores. - In der Tat - dass evanglische und orthodoxe Christen einander näher kommen, ist für unsere Stadt wesentlich. -

Weihnachten 2003 war schön geballt - klein genug, dass das Wesentliche zum Tragen kam und groß genug, dass ich meine Bedürftigkeit begriff.

Zu Neujahr stiegen wir mit den Halmens und mit Freunden und vielen Kindern auf den Wiesenberg - wie fast jedes Jahr. Mit dem Blick auf die laute Stadt, mit erleuchteten Straßen in einem rötlichen, nie dagewesenen Licht, mit nie dagewesenem Überfluss an Leuchtraketen und Knallkörpern, mit einem wahren Smog von Rauch und Lärm über der Stadt, aber auch mit Gesang und Gebet, traten wir, dort oben, wo die Breite am schönsten ist, ein in das neue Jahr. - Und noch in dieser Nacht blieb das Herz eines Mannes, der Sighisoara Durabila nahe stand, unerwartet stehen: der Vater unseres jungen Mitstreiters Attila wurde gestern -, und, es ist erschütternd, morgen wird der Vater von Mihaela, unserer jungen Managerin und Medienbeauftragten bei SD, begraben... Schäßburg, den 5.01.04

Wer ist hier, der vor dir besteht? Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht; nur du allein wirst bleiben.
Nur Gottes Jahr währt für und für, drum kehre jeden Tag zu dir, weil wir im Winde treiben.

Der du allein der Ewige heißt und Anfang Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten:
Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.

EG 35 / EKG 64



Mit herzlichem Segensgruß
Johannes Halmen, Landpfarrer
Evangelisches Diaspora-Pfarramt A.B. Marienburg / SCHAESSBURG
RO - 545400 Sighisoara / Schäßburg / Segesvar
Strada Cositorarilor / Pfarrgäßchen 15
fon 0040265.771110 fax +777926
johannes@halmen.org


 

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