HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
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Schäßburger Nachbarschaft München40 Schäßburger im "Schweizer Hof"Der Zweck unserer halbjährlichen Zusammenkünfte: gemütliches Beisammensein Die Münchner Schäßburger sind richtige Wandervögel. Sie können auf keine Art sesshaft werden, ziehen bei jedem Treffen in eine andere Gaststätte um. Denken wir nur an die letzten Stationen unserer Odyssee: Aus der Gaststätte "Zur Post" in München-Pasing, ging es in die "Olive" nach Allach, um nun bei unserem letzten Treffen wieder in Pasing zu landen, und zwar im "Schweizer Hof". Für gewöhnlich sind es in etwa 5o Schäßburger, die an unseren Treffen teilnehmen,dabei ist es nicht einfach, alle wunschlos zufrieden zu stellen. Die Gaststätte muss in S-Bahn-Nähe liegen, also leicht erreichbar sein, das Lokal ansprechend, die Küche gut und das Angebot reich, die Preise akzeptabel und die Bedienung nett sein.Wenn das mal alles klappt, dann werden wir hoffentlich auch sesshaft werden.
Unser voriges Treffen am 3. Mai in der Gaststätte "Olive" in München-Allach verlief wegen der geringen Teilnehmerzahl ganz bescheiden. Wir hatten den 1. Mai nicht berücksichtigt und unser Datum falsch gewählt: Wegen des langen Wochenendes hatten viele unserer Mitglieder mit Sicherheit andere Unternehmungen geplant. Die 23 Besucher unseres Treffens ließen sich ihre gute Laune jedoch nicht nehmen und unterhielten sich in gewohnter herzlicher Atmosphäre. Es wurde getratscht und gelacht, Erinnerungen wurden aufgefrischt - es war eben, weil der Rummel fehlte, gemütlich. Bedauernswert war, dass wir auf den angesagten Vortrag über "Die Oberammergauer Passionsspiele" von Dipl.-Ing. Karl Frank wegen der spärlichen Besetzung des Treffens verzichten mussten. Unser letztes Treffen am 29.11.2oo3 im "Schweizer Hof" war gut besucht, es kamen 4o Schäßburger; die Freude des Wiedersehens war riesig, die Unterhaltungen rege und nett. Mit von der Partie waren: Franz Kostend, Rolf Kaleksy, Ewald Lingner, Kurt Roth, Gustav Bartmus, Andree Fridrich, Wolfgang Machat, Klaus Bartmus, Stefan Homner, Odette Fabritius, Hiltrud Florescu, Marianne Adleff (Holitzer), Doris Hönig (Essigmann), Elisabeth Jickeli, Ingrid Gieseke (Zebli), Liese und Erich Bodendorfer, Karin und Götz Bartmus, Brigitte und Werner Theil und noch viele andere. Unser Umzug in den "Schweizer Hof" fand Anklang, die Leute waren zufrieden. Die Schäßburger Nachbarschaft München zählte beim Treffen 114 Mitglieder, Schäßburger, die jetzt in München, Ingolstadt, Rosenheim, Augsburg, Kempten, Waldkraiburg, Burghausen, Geretsried, Fürstenfeldbruck und in vielen anderen Ortschaften zu Hause sind. Die Situation der Schäßburger Nachbarschft München gibt kein anderes Bild ab als die HOG Schäßburg oder die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen: 85% unserer Mitglieder sind älter als 6o und nur 3,5% sind jünger als 4o. Unsere ältesten Mitglieder sind: Gisela Schuster (geb 191o), München, Mathilde Konrad (1912), Haar, Wilhelmine Schwarz (1914), Rosenheim, Raimund Haas (1917), München. Treue Teilnehmer sind trotz ihres hohen Alters: Karl Frank (192o), Hermine Wokrouhlecky (1919), Herta Tillemann (1921), Anneliese Taschler (1921) und Rita Martini (1922). Von den jüngeren Semestern sind regelmäßig dabei: Günther Connert, Ingeborg Ehrmann (Zimmermann), Inge Konrad, Kurt Leonhardt, Herbert Zimmermann, Heinz Tichy, Senta Pan (Schuster) und v. a. Wir wollen auch bei dieser Gelegenheit unserer im Laufe des Jahre verstorbenen Nachbarn gedenken. Die Nachbarschaft trauert um Elisabeth Wolf und Friedrich Salmen, die in hohem Alter in den Pflegeheimen Lechbruck und Rimsting verstarben; viel zu früh gingen von uns Bruno Schwarz und Karin Müller (Folberth),die beide dem Krebs zum Opfer fielen. Karin Müller übernahm noch am 7.12.2oo2 bei unserem letzten Adventstreffen, von ihrer schweren Krankheit nichts ahnend, das Amt der Nachbarmutter. Die Nachbarschaft verzeichnete im laufenden Jahr auch zwei Neuzugänge, und zwar: Doris Hönig (Essigmann), München, und Kurt Roth, Augsburg. Geworben wird bei allen Gelegenheiten, die Beiträge bleiben konstant bei 6 Euro pro Haushalt und Jahr, trotzdem lässt der Zulauf zu wünschen übrig. Mitglieder über 8o zahlen keine Beiträge mehr, eventuell freiwillige Spenden. Wenn der geringe Zulauf der Jugend durch die Beitragspflicht zu erklären wäre, würden wir gerne die Beiträge mindern oder bis 4o Jahre ganz darauf verzichten, nur um die Jugend zu begeistern, leider ist dem nicht so. Wir können nur hoffen, dass mit dem Altern der jetzigen Jugendlichen auch deren Zugehörigkeitssinn aufflackert und sie dann den Zusammenhalt mit den siebenbürgischen Gemeinschaften suchen. Bei unserem Adventstreffen am 29.11.2oo3 wurde Karin Bartmus in das Amt der Nachbarmutter gewählt, der restliche Vorstand der Nachbarschaft bleibt unverändert im Amt. Wie üblich werden im Rahmen der Nachbarschaft Jubilare geehrt, Geburtstage und Goldene Hochzeiten nicht vergessen. Heuer waren Inge Konrad, Hiltrud Florescu, Mihai Ion und Günther Weber dran - sie feierten alle den 7o-jährigen Geburtstag und wurden mit einem ansehlichen Blumenstrauß geehrt. Die Paare Johanna und Otto Erwin Leonhardt sowie Elisabeth und Erich Bodendorfer feierten Goldene Hochzeit; sie wurden bei diesen Anlässen mit Glückwünschen und Blumen bedacht. Die Mittel der Nachbarschaft sind bescheiden, reichen gerade für Briefwechsel, Glückwunschkarten, Kondolenzschreiben und Blumen. Deshalb werden wir auch in Zukunft nicht ausschlagen und großartige Erwartungen erfüllen können. Zweck unserer halbjährlichen Zusammenkünfte bleibt ein gemütliches Beisammensein. Klaus Wokrouhlecky (München)
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