| HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
Schäßburger Präsenz in Dinkelsbühl 2005Der 54. Heimattag an Pfingsten in Dinkelsbühl stand unter dem Motto „Tiefen überstehen – Brücken bauen“. Erinnert wurde an das Kriegsende, Enteignung und die Deportation vor 60 Jahren, gefeiert wurde das 20-jährigeBestehen der Partnerschaft zwischen der ehemals freien Reichsstadt Dinkelsbühl und der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und zugleich richteten die Teilnehmer ihren Blick auf ein in Frieden und Freiheit zusammenwachsendes Europa.
Schäßburg stand auch durch die von OB Dr. Hammer für 2006 angekündigte Städtepartnerschaft mit Dinkelsbühl im Zentrum vieler Begegnungen und Veranstaltungen. Bei der Eröffnung der Heimattage in der Schranne begrüßte OB Dr. Hammer in besonders herzlicher Weise die Gäste aus Schäßburg; beim Empfang im Bürgermeisterhaus stand Schäßburg als Thema im Mittelpunkt, und im Rahmen der Ausstellung „20 Jahre Partnerschaft. Dinkelsbühl und seine Beziehungen zu Siebenbürgen“ nahm Schäßburg einen wesentlichen Teil ein. Anerkennend zu erwähnen sind die mitwirkenden Schäßburger: Günter Czernetzky mit der Dokumentationsausstellung „Vor 60 Jahren. Deportation der Südostdeutschen in die Sowjetunion“, seinen Dokumentarfilmen und dem Zeit-Zeugen-Studio, die Kunstausstellung „Deportation – GULag mit Michael Kroner, die Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2005 mit musikalischer Umrahmung u.a. mit dem ehemaligen Bergschüler und Solist der Berliner Philharmoniker Götz Teutsch (Cello) sowie die Podiumsdiskussion „Solidarität, Partnerschaft, Zusammenarbeit“ mit Dr. Christoph Machat, Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats, den ehemaligen Bergschülern Michael Konnerth, 1. Sprecher des Verbandes der Heimatortsgemeinschaften, und Gustav Weber, Stellv. Vorsitzender des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und ev. Banater Schwaben. Im traditionellen Schäßburger Treff-Lokal „Zum Wilden
Mann“, in Anwesenheit von vielen Schäßburger Teilnehmern
des Heimattages, stellte sich der „Freundeskreis Dinkelsbühl
– Schäßburg/Sighioara“ vor. Bürgermeisterin
Hildegard Beck als zweite Vorsitzende, Stadtrat Johann Schuller und Diakon
Heinz-Georg Rieck sowie der Hauptamtsleiter der Stadt Dinkelsbühl
Manfred Kiesel, Geschäftsführer des Vereins, erläuterten
die Ziele des Freundeskreises zur Verankerung der geplanten Städtepartnerschaft
auf breiter Basis in der Bevölkerung. Walter Lingner, Vorsitzender
der Heimatortsgemeinschaft Schäßburg, berichtete über
den Beitrag der in Deutschland lebenden ehemaligen Schäßburgern
zum Aufbau dieser Städtepartnerschaft als Brückenbauer zwischen
hüben und drüben, unsere bisher erbrachte Leistung, die Grundsätze
dieser Partnerschaft und die zukünftigen Planungen. Als weitere Schritte
sind zu sehen der Besuch von OB Dr. Hammer in Begleitung von Hermann Theil
Anfang Juli d.J. in Schäßburg wie auch die ins Auge gefassten
Vorbereitungen für die angestrebte Besiegelung der Städtepartnerschaft
im Rahmen des Schäßburger Treffens im September 2006 in Dinkelsbühl. Eine Bemerkung zum Schluss: Als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Siebenbürger Sachsen trug Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer eine bestickte sächsische Trachtenkrawatte! Hermann Theil (Weinsberg)
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