HOG-Schäßburg / Siebenbürgen

Leserbrief:

Liebe Redakteure der Schäßburger Nachrichten,

ich freue mich immer auf die nächste Ausgabe der Schäßburger Nachrichten. Bin immer wieder gespannt welche Persönlichkeit vorgestellt wird, welche Bilder ich von Schäßburg sehen werde, die ich noch nicht gesehen habe. Was gab es früher in Schäßburg und ich nicht weiß. Jede Zeitschrift ist für mich reiner Genuss. Als ich im Januar die SN erhielt, habe ich sie erstmals durchgeblättert (im Dienst kann ich es mir ja nicht leisten sie zu lesen). Ich lese sie meistens in meiner Freizeit, zu Hause, am Abend. Auch diesmal hatte ich meine Freude daran.
Die Gestaltung der SN ist sehr gut. Alles sehr professionell. Sehr gut finde ich es, dass nicht nur Alt-Schäßburg und seine Persönlichkeiten und damalige Erlebnisse festgehalten werden, sondern auch das heutige, aktuelle Schäßburg mit seinen guten und schlechten Seiten, mit den Landsleuten die hier geblieben sind und das Beste daraus machen.
In dieser Ausgabe sind mir die Artikel über die Deportation ans Herz gegangen. Kaum zu glauben was die Menschen mitgemacht haben. Ich frage mich immer wie haben sie das überlebt? Einige von ihnen kenne ich persönlich, sie leben in Schäßburg, und es sind meistens die Menschen die nicht klagen.
Wusste gar nicht dass Sie schon so weit mit der Dokumentation der Friedhöfe sind. Alle Achtung!!! Ich möchte hiermit auch all denen danken die dazu beigetragen haben.
Was die Bergschule anbelangt, freue mich auf alle Artikel. Vieles ist mir ja schon bekannt, weil ich selber dort gelernt habe (1978-1982). Das sind aber alles nur konkrete Daten, die direkt die Schule und ihre Lehrer betreffen. Deshalb fand ich die Aufzeichnungen über die Schulzeit und das Internatsleben (von Fr. Töpfer ) sehr interessant.
Die Beschreibung und Vorstellung der anderskonfessionellen Kirchen fand ich auch eine gute Idee. Wir leben hier alle auf engem Raum zusammen, man muss einfach über andere Konfessionen Bescheid wissen, zumal es heutzutage so viele Mischehen gibt. Für die Zeit in der wir leben finde ich es notwendig, unseren Nächsten kennenzulernen und zu akzeptieren. Nur so kann der Friede und das Zusammenleben bewahrt werden und bestehen.
Freue mich dass die Städtepartnerschaft mit Dinkelsbühl nun auch Wirklichkeit wird. Wie ich aus den betreffenden Artikeln ersehen konnte, haben Schäßburg und Dinkelsbühl viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten. Hoffe, dass ich dieses Jahr Dinkelsbühl sehen und erleben darf.
Ich bin Ihnen dankbar dass Sie „ unseren“ Otto Lurtz nicht vergessen haben. Solche Menschen sind heutzutage rar. Er hat so vieles geleistet und ist dabei so bescheiden und zurückhaltend, ich könnte sagen fast schüchtern.
Die verschiedenen Artikel über ehemalige Professoren, Direktoren u.a. Persönlichkeiten finde ich auch sehr gut, da kommen immer eigene Erinnerungen hoch, ich kann mich dann nur fragen: wo sind die Zeiten geblieben? Warum kann es heute nicht auch so sein? Aber so ist nun mal das Leben. Erfreulich ist, dass viele Klassentreffen auch in Schäßburg stattfinden. Schön fand ich es, dass in dieser Ausgabe auch ein „jüngeres Klassentreffen“ (Jg.1990) beachtet wurde ...
Ansonsten, nur weiter so. Möge uns die SN noch lange erhalten bleiben.
Mit Dank und guten Wünschen,

Dietlinde Cravciuc
(Schäßburg)

 


 

balken.gif (7924 Byte)

Letztes Update: 2006-08-26 - Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de http://www.schaessburg-net.de © 2000 by kdg