HOG-Schäßburg / Siebenbürgen

 

Partnerstädte Dinkelsbühl-Schäßburg / Sighisoara
Logo vereint Türme und Partner

Urkundenunterzeichnung in Dinkelsbühl am 29. September 2006
Freundeskreis Dinkelsbühl-Schäßburg / Sighisoara hielt erste Jahreshauptversammlung ab

Beschlossene Sache ist die Städtepartnerschaft zwischen Dinkelsbühl und dem siebenbürgischen Schäßburg schon seit letztem Herbst. Jetzt steht auch der Termin für die Unterzeichnung der Pertnerschafturkunde auf Dinkelsbühler Seite fest: Am 29. September im Rahmen des Heimatortstreffens der ehemaligen Schäßburger. Das teilte derVorsitzende des „Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg/Sighis¸oara“, Dr. Jürgen Walchshöfer auf der Jahresversammlung des Vereins mit.

 

  Vor einem Jahr hatte sich der heute 85 Mitglieder zählende Freundeskreis gegründet mit dem Ziel, den Partnerschaftsgedanken in breiten Bevölkerungskreisen zu verankern, in seinem ersten Jahresbericht ließ Dr. Walchshöfer noch einmal die wichtigsten Stationen auf dem Weg zur Vereinsgründung und zur schließlich am 4. November letzten Jahres beschlossenen Städtepartnerschaft Revue passieren.
Inzwischen hat der Verein auch ein Logo. Der Vorschlag der von Markus Mathieu entworfenen Grafik fand die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder. Es zeigt die beiden berühmtesten Türme der Stadt, den Dinkelsbühler Bäuerlinsturm und den Schäßburger Stundtturm, in einer Toranlage vereint. Unter dem verbindenden Torbogen sitzen zwei Personen, die aneinander gelehnt die Geborgenheit der gemeinsamen Heimat genießen.
Das künftige Logo des Freundeskreises    



Das Logo soll auch ein Faltblatt zieren, in dem sich der Verein selbst und die Städtepartnerschaft vorstellen will. Der Prospekt soll insbesondere zur Werbung weiterer Mitglieder eingesetzt werden.
Bei der Gestaltung setzt der Verein allein auf seine eigenen Kräfte, damit die Mitgliedsbeiträge voll dem Vereinsziel eingesetzt werden können.
Geplant ist darüber hinaus zwei bis dreimal jährlich ein Informationsbrief über Neues aus Schäßburg. Dass bisher noch keine Ausgabe erscheinen konnte, liegt laut Walchshöfer daran, dass es keine einfach verwertbaren Quellen über das Geschehen in der Partnerstadt gibt. Nachdem sich die Zeitungslektüre als ungeeignet erwiesen hat, hofft der Verein auf eine deutschsprachige Rathausangestellte, die die Dinkelsbühler mit Informationen beliefern will.
Neben einer Reise nach Schäßburg im Jahre 2007 gehört ein regelmäßiger Jahresempfang im Herbst zu dem geplanten Vorhaben. Wegen der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im September wird der erste Empfang allerdings erst 2007 stattfinden.
Nach Dinkelsbühler Vorbild hat sich auch in der Partnerstadt ein Freundeskreis gegründet, Vorsitzender ist dort der frühere Leiter der Bergschule, Hermann Baier.
Für ihre Kassenführung bekam Rosi Feder das einhellige Lob der Kassenprüfer. Neben Kosten für die Formalien der Vereinsgründung war der Zuschuss für das Jugendzeltlager markantester Posten in ihrem Bericht.
Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, kraft Amtes Beisitzer im Vorstand, betonte die Wichtigkeit des Freundeskreises neben den politischen Ebenen. Mit Schäßburg habe die Stadt die „richtige Wahl“ getroffen, denn wie in Dinkelsbühl atme man auch dort in jeder Gasse Geschichte.
Mit Blick auf die Partnerschaft mit Guerande sagte er, Dinkelsbühl sei damit ein Brückenkopf zwischen Ost und West.
Dass auch auf höherer Ebene die Beziehungen zu Rumänien und Siebenbürgen gewürdigt würden sei auch daran erkennbar, dass Bayerns Innenminister zum Heimattreffen der Siebenbürger Sachsen am Freitag vor Pfingsten in Dinkelsbühl zu einem Staatsempfang einladen wird.

(Aus der Fränkischen Landeszeitung, Beilage Dinkelsbühl 13./14. Mai 2006)

 

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Letztes Update: 2006-08-06 - Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de http://www.schaessburg-net.de © 2000 by kdg