| HOG-Schäßburg / Siebenbürgen |
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Partnerstädte Dinkelsbühl-Schäßburg / Sighisoara
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Vor einem Jahr hatte sich der heute 85 Mitglieder zählende
Freundeskreis gegründet mit dem Ziel, den Partnerschaftsgedanken
in breiten Bevölkerungskreisen zu verankern, in seinem ersten
Jahresbericht ließ Dr. Walchshöfer noch einmal die wichtigsten
Stationen auf dem Weg zur Vereinsgründung und zur schließlich
am 4. November letzten Jahres beschlossenen Städtepartnerschaft
Revue passieren. Inzwischen hat der Verein auch ein Logo. Der Vorschlag der von Markus Mathieu entworfenen Grafik fand die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder. Es zeigt die beiden berühmtesten Türme der Stadt, den Dinkelsbühler Bäuerlinsturm und den Schäßburger Stundtturm, in einer Toranlage vereint. Unter dem verbindenden Torbogen sitzen zwei Personen, die aneinander gelehnt die Geborgenheit der gemeinsamen Heimat genießen. |
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| Das künftige Logo des Freundeskreises |
Das Logo soll auch ein Faltblatt zieren, in dem sich der Verein selbst
und die Städtepartnerschaft vorstellen will. Der Prospekt soll insbesondere
zur Werbung weiterer Mitglieder eingesetzt werden.
Bei der Gestaltung setzt der Verein allein auf seine eigenen Kräfte,
damit die Mitgliedsbeiträge voll dem Vereinsziel eingesetzt werden
können.
Geplant ist darüber hinaus zwei bis dreimal jährlich ein Informationsbrief
über Neues aus Schäßburg. Dass bisher noch keine Ausgabe
erscheinen konnte, liegt laut Walchshöfer daran, dass es keine einfach
verwertbaren Quellen über das Geschehen in der Partnerstadt gibt.
Nachdem sich die Zeitungslektüre als ungeeignet erwiesen hat, hofft
der Verein auf eine deutschsprachige Rathausangestellte, die die Dinkelsbühler
mit Informationen beliefern will.
Neben einer Reise nach Schäßburg im Jahre 2007 gehört
ein regelmäßiger Jahresempfang im Herbst zu dem geplanten Vorhaben.
Wegen der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im September wird der
erste Empfang allerdings erst 2007 stattfinden.
Nach Dinkelsbühler Vorbild hat sich auch in der Partnerstadt ein
Freundeskreis gegründet, Vorsitzender ist dort der frühere Leiter
der Bergschule, Hermann Baier.
Für ihre Kassenführung bekam Rosi Feder das einhellige Lob der
Kassenprüfer. Neben Kosten für die Formalien der Vereinsgründung
war der Zuschuss für das Jugendzeltlager markantester Posten in ihrem
Bericht.
Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, kraft Amtes Beisitzer im
Vorstand, betonte die Wichtigkeit des Freundeskreises neben den politischen
Ebenen. Mit Schäßburg habe die Stadt die „richtige Wahl“
getroffen, denn wie in Dinkelsbühl atme man auch dort in jeder Gasse
Geschichte.
Mit Blick auf die Partnerschaft mit Guerande sagte er, Dinkelsbühl
sei damit ein Brückenkopf zwischen Ost und West.
Dass auch auf höherer Ebene die Beziehungen zu Rumänien und
Siebenbürgen gewürdigt würden sei auch daran erkennbar,
dass Bayerns Innenminister zum Heimattreffen der Siebenbürger Sachsen
am Freitag vor Pfingsten in Dinkelsbühl zu einem Staatsempfang einladen
wird.
(Aus der Fränkischen Landeszeitung, Beilage Dinkelsbühl 13./14.
Mai 2006)
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